Willkommen bei Haarscharf – Ihrem Friseur-Portal

haarscharf - ihr friseur als schönheitssalonDer Beruf des Friseurs vereint vielseitige, kreative Aufgaben zu einem spannenden Tätigkeitsfeld. Die wenigsten Kunden kommen nur für einen Haarschnitt in einen modernen Salon. Oft werden aus dem Friseurbesuch ein paar Stunden Wellness-Urlaub. Von der Kopfmassage beim Haarewaschen, geht es über eine kurze, erholsame Auszeit während die Haarfarbe einwirkt, bis hin zur angenehmen Haarpflegebehandlung und dem Styling des neuen Looks. Tipps, wie man dieses auch selbst hin bekommt, gehören zum Service. Auf unserem Portal informieren wir Sie gerne zu allen Themen rund um Ihren Friseurbesuch, neusten Frisurentrends und Haarpflege-Tipps. Also schauen Sie sich gerne um!

So entstand der Beruf des Friseurs

Friseure nehmen meistens sehr gut wahr, ob der jeweilige Kunde gerade Redebedarf hat und haben stets ein offenes Ohr für dessen Probleme oder Alltagsgeschichten. Das bedeutet, dass angehende Friseure nicht nur ein Gespür für Formen und Farben sowie Talent im Umgang mit der Haarschneideschere brauchen, sondern auch den Kontakt zu Mitmenschen nicht scheuen sollten. Aufschlussreiche Höhlenmalereien lassen vermuten, dass Steinzeitmenschen – zu aller erst Männer – vor ungefähr 25.000 Jahren anfingen, ihre wild wachsenden Barthaare zu bändigen. Mit geschliffenen Steinen oder Muscheln begannen sie damals, sich zu rasieren. Im Alten Ägypten trug man schon etwa 4000 v. Chr. glatt rasierte Haut oder Oberlippenbart, wenn man gepflegt erscheinen wollte.




Mit der Zeit entstanden in Ägypten auch die ersten Frisurmoden. Die Haare wurden damals sogar schon mit Hilfe von Henna oder Goldstaub gefärbt. Ebenso wie später im antiken Griechenland und bei den Römern (etwa 1500 v. Chr. – 500 n. Chr.) zählte eine wohl geformte Frisur als Merkmal von Macht und Status. Oft wurden künstliche Haarteile und Zweitfrisuren angefertigt, um den Kopfschmuck perfekt gestalten zu können. Die Herstellung von diesen Frisuren galt als Kunst und wurde genau wie die Pflege von den ersten professionellen Perückenmachern betrieben. Sie brannten Locken mit Brenneisen in die aus Menschenhaar hergestellten Werke und kreierten aufwändig geflochtene Frisuren mit Spangen und Bändern.

Im Mittelalter begannen Frauen ihr Haar aus religiösen Gründen unter geschmückten Hüten und Hauben zu verstecken. Herren, die es sich leisten konnten, ließen sich Wellen in ihre Haartracht machen. Ärmere Bürger und Bauern trugen Pagenschnitte. Eine Hochzeit für den Coiffeur beziehungsweise Perückenmacher kam dann noch einmal im Barock und Rokoko. Die langen Haare, manchmal auch Hanffasern oder Büffelhaar, wurden toupiert, aufgetürmt und weiß gepudert. Männer trugen große, über dem Ohr aufgerollte Papilloten und Zopf oder lange Allongeperücken.

Gründung der ersten Barbierzünfte

haarscharf - ihr friseur vor ortJahrhundertelang war der Barbier oder Scherer zumeist in einer Badestube für Rasur und Kürzung des Haupthaars verantwortlich. Währenddessen kümmerte sich der Bader neben dem Badewesen und der Körperpflege um das Zähneziehen, kleine chirurgische Eingriffe oder betrieb Augenheilkunde. Nicht selten machten die Bader alles zugleich. Wegen des Körperkontakts zu kranken Menschen galten sie lange als „unehrlich“. Sie wurden im öffentlichen gesellschaftlichen Leben diskriminiert und bekamen nach dem Ableben keine Grabstelle. Sie bildeten ab dem 14. Jahrhundert eine Zunft, doch erst 1548 wurde der Beruf des Barbiers vom Augsburger Reichstagsbeschluss als „ehrenhaft“ anerkannt.

Nachdem immer mehr Ärzte professionell ausgebildet wurden, spezialisierten sich Barbiere im Bereich der Frisurengestaltung und als Perückenmacher. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts gab es offiziell noch Bader. Mittlerweile haben sich dessen Tätigkeitsfelder auf Physiotherapeuten, Masseure, Heilpraktiker oder Kosmetiker aufgeteilt. 1810 wurde der Zunftzwang aufgehoben und der Gewerbeschein für Friseure eingeführt. Fünfzig Jahre später galt die Gewerbefreiheit in fast allen deutschen Ländern.

Seit 1872 besteht der erste zentrale Zusammenschluss deutscher Barbierherren. Der „Bund Deutscher Friseure“ fiel allerdings in der Zeit des Nationalsozialismus den Reichsinnungsverbänden zum Opfer. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstand der demokratische, selbstverwaltete „Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks“, der heute noch die Interessen der Friseure in Politik und Wirtschaft vertritt. Zu diesem Verband gehören rund 270 Friseur-Innungen in allen Bundesländern. Dieses Zusammenschlüsse sind sehr wichtig, um gemeinsam mehr zu bewegen, das Handwerk in der Öffentlichkeit ins rechte Licht zu rücken, Tarifverträge abzuschließen und eine einheitliche Berufsausbildung zu gewährleisten. Mitglieder einer Handwerks-Innung werden stets über Neuerungen in Recht, Wirtschaft und Technik informiert, können von einem umfangreiches Seminarangebot profitieren und werden bei Problemen mit Mitarbeitern unterstützt.

Frisör werden – Der Weg ins kreative Berufsleben

friseur tablett mit pflegeprodukten und haarenDie Friseur-Ausbildung kann entweder dual oder privat erfolgen und dauert in der Regel drei Jahre. Voraussetzung dafür ist ein Hauptschulabschluss. Die meisten Auszubildenden erlernen den Friseurberuf im dualen System. Das bedeutet, dass sie in einem Ausbildungsbetrieb alle praktischen Arbeitsabläufe üben und perfektionieren. Parallel dazu wird in einer staatlichen Berufsschule an ein bis zwei Tagen pro Woche theoretisches Fachwissen wie der Aufbau des Haares und chemische Abläufe beim Färben oder Umformen vermittelt. Ebenso lernen Auszubildende betriebliche Vorgänge, die zum Führen eines Salons gehören wie Buchführung und Kalkulationen. Dazu kommen noch fachspezifisches Englisch und das Üben von Beratungsgesprächen.

Nach eineinhalb Jahren erfolgt an der zuständigen Landes-Friseurinnung der erste Teil der Gesellenprüfung, zum Ende der Lehrzeit der zweite Teil. Eine kürzere Ausbildungsdauer ist möglich, wenn ein Realschulabschluss oder Abitur vorliegt. Die privaten Ausbildungen erfolgen meist in zwei oder zweieinhalb Jahren Lehrzeit in speziellen Fachschulen oder Akademien. Nach der erfolgreich bestandenen Gesellenprüfung bietet es sich an, die Meisterprüfung abzulegen und so die Voraussetzung für einen eigenen Salon zu schaffen. Je nachdem ob die Weiterbildung in Voll- oder Teilzeit geschieht, sind das noch einmal drei Monate bis zwei Jahre Lehrzeit an einem Bildungszentrum der Handelskammer bis zum Erlangen des Meistertitels.

Ihr Friseur: Dienstleister – Handwerker – Künstler

haarscharf - ihr friseur salonAm Beginn des Friseurbesuchs steht immer das Beratungsgespräch. Abgesehen vom Trocken- oder Nasshaarschnitt, umfassen die Tätigkeiten eines Hairstylisten das Colorieren mittels unterschiedlicher Färbe-Techniken sowie das chemische Umformen, Föhnen, Legen oder Glätten der Haare. Färben und Zupfen von Augenbrauen und Wimpern gehören ebenso zum durchschnittlichen Angebot eines Salons wie eine Rasur, Maniküre, Hochsteckfrisuren oder ein Beauty-Make-up. Oft kann man auch Haarverlängerungen durchführen oder ein Haarteil nach Wunsch anfertigen lassen.

Auf Grund der umfangreichen Ausbildung erschließen sich außer der Beschäftigung im Fachsalon noch weitere spannende Berufsfelder für Friseure. Möglich ist ein Einstieg in die Mode- oder Werbebranche als Hair- und Make-up-Artist. Bei Filmproduktionen und Modenschauen liegt der Fokus oft auf den Frisuren der Schauspieler und Models. Auch in der Maskenabteilung eines Theaters sind Friseure als Quereinsteiger gefragt. Anstellungen in Wellnesshotels oder Spas sind ebenso denkbar.

Als Friseur lernt man nie aus und sollte die neuesten Trends und Entwicklungen, die das Haar betreffen, kennen. Wenn es auch Sie interessiert, welche Schnitte gerade angesagt sind oder welche Frisuren am besten zu Ihrer Gesichtsform passen, klicken Sie im Anschluss einfach auf die entsprechende Kategorie (Damenfrisuren, Herrenfrisuren, Kinderfrisuren, Pflegeprodukte) und lassen Sie sich inspirieren! Viel Spaß beim Entdecken neuer Möglichkeiten!

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